Erfahrungen mit der jugendbewaehrungshilfe.ch

Was durch die offene Zusammenarbeit zwischen der Schulleitung und der jugendbewaehrungshilfe.ch alles möglich wurde, erstaunt mich noch immer. Philipp Suter pflegt mit den Jugendlichen einen vorausschauenden und sensiblen Umgang.

Gertrud Schwartz (Reallehrerin, Zug)

Wenn ich nicht auf die jugendbewaehrungshilfe.ch in Baar getroffen wäre, wer weiss, wo mein Sohn heute stehen würde. Mein 13 – jähriger Sohn erlebte in der Schule von einem Lehrer Mobbing. Er fiel daraufhin komplett aus dem Leben. Es begann ein fünf Jahre dauernder Leidensweg. Mit Depressionen, Panikattacken, Blockaden, selektivem Mutismus und Suizidversuch. Im vierten Jahr stiess ich im Netz auf die jugendbewaehrungshilfe.ch in Baar. Was für ein Glück. Durch die empathische und feinfühlige Art, seitens von Philipp Suter, konnte sich mein Sohn schon bald mehr öffnen. Die einfühlsamen Gespräche, die nie mehr forderten, als mein Sohn in diesem Moment geben konnte, ermöglichten ihm wieder Vertrauen zu den Menschen zu fassen. Er durfte erfahren, dass es sich lohnt zu leben. Die grosse Vernetzung der jugendbewaehrungshilfe.ch, gab meinem Sohn die Möglichkeit, in verschiedene Berufe einen Einblick zu erhalten. Er konnte sich immer sicherer und selbstständiger im sozialen Umfeld bewegen. Heute absolviert mein Sohn, mit grossem Enthusiasmus, die Lehre als Landschaftsgärtner. Wagt sich an die Autoprüfung. Ist in einer Beziehung und erlebt eine ausgeglichene Zeit. Vielen Dank.

Marianne Schürch (Mutter aus Emmen)

Dank der Vermittlung und Unterstützung von der jugendbewaehrungshilfe.ch und einer guten Schnupperwoche habe ich schon nach zwei Wochen eine Lehrstelle als Fachfrau Behindertenbetreuung bekommen.

Valentina Miskovic (Realschülerin, Baar)

Nicht ich, sondern mein Bruder hatte mit Philipp Suter zu tun. Manchmal erzählte er mir von den Treffen und ich spürte, wie wichtig es für meinen Bruder war, sich nicht ständig mit seinen negativen Eigenschaften herumschlagen zu müssen. Philipp Suter vergass nie, die positiven Seiten meines Bruders hervorzuheben und darauf aufzubauen. Ich habe mir vor allem drei Wörter von Philipp Suter eingeprägt, die entscheidend sind, ob eine Zusammenarbeit zwischen einem Jugendlichen, seiner Familie und der jugendbewaehrungshilfe.ch funktioniert: Liebe, Selbsterziehung, Konsequenz.

Recarta Haxhijaj (Schwester eines von der jugendbewaehrungshilfe.ch gecoachten Jugendlichen, Hünenberg)

Die jugendbewaehrungshilfe.ch bringt's wirklich! Nachdem unser Sohn auch seine zweite Lehrstelle abgebrochen hatte, wurde bei ihm eine Schulphobie diagnostiziert. Deswegen hörten aber der Leistungsdruck beim Jugendlichen und der Leidensdruck bei den Eltern nicht auf. Er nahm sogar noch zu! In dieser Situation, wo für alle Beteiligten die Frage im Raum stand «Wie weiter?», kontaktierten wir die jugendbewaehrungshilfe.ch. Sie bot uns nicht nur Hand, sondern gab uns auch Ideen und konkrete Handlungsanweisungen. Sie entbindet dabei den Jugendlichen nicht von der Verantwortung, sein Leben selber in die Hand nehmen zu müssen. Die Personen der jugenbewaehrungshilfe.ch sind auch nicht Ersatzmutter oder Ersatzvater, sondern zeigen beharrlich auf: Eltern, liebt eure Kinder, aber seid konsequent! Immer! Es ist erfreulich, zu sehen, mit welchem Schwung unser Sohn nun täglich arbeiten geht, ob bei gutem oder bei schlechtem Wetter.


Mike Waltenspühl (Vater und Maschinen- & Betriebswirtschafts-Ing FH, Steinhausen)

So unterschiedlich unsere Jugendlichen sind, so unterschiedlich lernen sie. Dieser Komplexität müssen wir alle, die mit Bildung zu tun haben, viel mehr Rechnung tragen und deshalb auch verschiedene Schul- und Lernangebote zur Verfügung stellen. Die Angebote von jugendbewaehrungshilfe.ch haben sich dabei sehr bewährt. Dank der praktischen Arbeit werden die Jugendlichen körperlich gefordert und lernen, sich im harten Geschäftsalltag zu bewähren. So können Jugendliche, die den Unterricht in der Schule nur absitzen und warten, bis die obligatorische Schulzeit vorbei ist, wieder vermehrt motiviert werden.  

Jürg Portmann (Ex-Rektor Schule Walchwil)

Junge Menschen müssen sich bewähren. Sie müssen merken, dass sie nützlich sind. Und sie müssen dies in praktischer Arbeit erfahren, weil sie in der Schule oft nur Negatives über ihre Denkleistungen hören. Das ist auch das Credo des grossen deutschen Pädagogen Hartmut von Hentig. Und nach seiner Philosophie arbeitet die jugendbewaehrungshilfe.ch. Es ist das passende Angebot für sogenannt schwierige Fälle in der Schule.

Werner Hegglin (1934-2019, war Direktor des Lehrerseminars St. Michael, Zug; Co-Leiter des Bildungshauses Stella Matutina, Hertenstein; Philosoph und Literaturförderer)

Ich begleite Philipp Suter jeweils zu Gesprächen mit Eltern aus dem Balkan. Suter geht hervorragend auf die Menschen ein. Er kann geschickt und anschaulich erklären, welchen Weg er für die Jugendlichen vorschlägt. Suter kennt so viele Firmenchefs in der Region, dass er praktisch immer einen Arbeitsplatz vermitteln kann. Dort lernen die manchmal verwöhnten Jugendlichen, wie wichtig «Schweizer Werte» wie Pünktlichkeit, Disziplin und Sorgfalt sind.

Zari Dzaferi (Sekundarlehrer, Gemeinderat und Kulturvermittler Deutsch-Albanisch, Baar)

Mein Sohn Romeo hat die Scheidung von mir und meinem Ex-Mann nicht verkraftet. In der Schule verweigerte er sich total. Für uns Eltern war er nicht mehr ansprechbar. Zum Glück hat er den Respekt vor Fremden aber nicht verloren. So zogen wir Philipp Suter hinzu, der meinem Sohn Türen und Augen öffnete. Romeo begann jeweils mittwochs zu arbeiten: auf dem Bau, als Hauswart oder im Wald. Suter betreute ihn rundum, rief an, fragte nach seinen Erfahrungen, machte seine Erwartungen klar. Jeden Abend musste jemand von uns mit Romeo lernen, worauf sich auch die schulischen Leistungen besserten. Heute hat Romeo eine Lehrstelle beim Volg in Oberwil. Und nach dem Militär will er die Polizeischule machen. 

Antonietta Landtwing (Mutter eines von der jugendbewaehrungshilfe.ch gecoachten Jugendlichen, Walchwil)

„Ohne die jugendbewaehrungshilfe.ch hätte Lirim die Lehrabschlussprüfung wahrscheinlich nicht bestanden“, erzählt Frau Nebihi, die Mutter des 19-jährigen. Was vor einigen Monaten für die Familie beinahe undenkbar gewesen wäre, wurde glücklicherweise Realität. Denn Lirim konnte seine Lehre zum Bäcker erfolgreich abschliessen. Sein Weg war aber alles andere als leicht. „Lirim hatte Schwierigkeiten in der Schule sowie im Lehrbetrieb“, sagt sie. Ihm war bewusst, dass er auf Unterstützung angewiesen ist. So kontaktierte er Philipp Suter und Walter Ineichen von der jugendbewaehrungshilfe.ch. Mit ihnen versuchte er Lösungsstrategien auszuarbeiten. „Herr Ineichen und Herr Suter lernten dann wöchentlich mit ihm und konnten auch im Lehrbetrieb gewisse Veränderungen ermöglichen. Dank der eindrücklichen Zusammenarbeit konnte Lirim die LAP bestehen. Philipp Suter war sowohl für Lirim als auch für unsere Familie eine riesige Unterstützung.“

Herr und Frau Nebihi (Eltern eines Jugendlichen aus Baar)

Die Ruhe und Besonnenheit in den Gesprächen mit uns Eltern hat uns sehr geholfen, auch in den Situationen, wo wir im roten Bereich drehten.

Franziska Volken (Mutter eines Jugendlichen aus Unterägeri)

Die Arbeitserfahrungen, die unsere Schüler dank der Vermittlung durch die jugendbewaehrungshilfe.ch machen konnten, wirkten sich durchwegs positiv auf das Lernverhalten aus. Sie erleichterten auch die Reintegration in die Stammklassen. 

Daniel Kempf (Leiter der Schulinsel Menzingen)

Die Arbeit der jugendbewaehrungshilfe.ch zeigt, dass es oft keine grossangelegten Settings braucht, um aus Jugendlichen mit wenig Sozialkompetenz wertvolle Mitarbeiter für ein Unternehmen zu machen. Auf die neuen Herausforderungen bereitet Philipp Suter die Jugendliche und Arbeitgeber professionell vor.

Peter Theiler (Ex-Marktleiter TopCC, Sihlbrugg)

Philipp Suter setzte sich mit Beharrlichkeit für einen Schüler mit Migrationshintergrund aus meiner Klasse ein. Er nahm in vielen Gesprächen die Eltern und den Jungen in die Pflicht, unterstützte sie, organisierte sinnvolle Freizeitaktivitäten und Nachhilfe für den Jungen. Indem er die Eltern von einem Schulwechsel überzeugen konnte, erreichte er, was wir anfänglich nicht zu träumen wagten.

Patrick Iten (Primarlehrer, Rotkreuz)

Das vielversprechende Angebot von jugendbewaehrungshilfe.ch entlastete einerseits die Lehrpersonen in ihrem Unterricht und gab den Jugendlichen anderseits neue Perspektiven im Hinblick auf eine erfreuliche berufliche Zukunft. 

Thomas Suter (Schulhausleitung, Hünenberg)

Ich engagiere mich als Patin bei der jugendbewaehrungshilfe.ch. Mit einem jungen Serben machte ich zuletzt regelmässig Hausaufgaben und motivierte die Eltern zur Zusammenarbeit mit der Schule und den Behörden. Ich freue mich, wenn ich, da ich selber kroatischer Herkunft bin, mit Jugendlichen eine Brücke zur hiesigen Kultur schlagen kann. Diese Beiträge zur Integration machen die jugendbewaehrungshilfe.ch aus. 

Gabriela Ivos (Studentin, Baar)